.. War ja alles schön und gut in Argentinien, aber zu Hause ists doch am schönsten :)
Ich bin also wieder heile angekommen und habe sogar alles mitbekommen, was Erinnerungswert besitzt. Gestern am Flughafen in Bremen sah ich ein bisschen aus wie Reinhold Messner, der vom Mt Everest zurückkehrt, nur mit einem kubanischen Hut auf und mit Flip-Flops, die aus dem Rucksack schauen. Da haben sich die Zollbeamten gleich für alles interessiert, was ich so dabeihatte. Die 1,5 Kilo Mate (sowas wie Tee) haben auch das überstanden.
neo's blog
Finally Schwanewede !
Zurück in der Zivilisation
So !
Wir sind gestern wieder hier in La Plata, also bei Ramiro zu Hause angekommen.
Pannen hatten wir kaum noch, wir haben nur einige Male anschieben muessen und der Tacho zeigt schon laenger nur noch 0 km/h an.
In der letzten Woche, also zwischen Rosario und La Plata, waren wir in Gualeguay, Gualeguaychú, Concepción del Uruguay und finally an den Iguazú-Wassefällen!
Das mit den Iguazúfällen war ganz spontan, dafür haben wir in Gualeguaychú einen Bus für die 1200 km hin und genausoviel zurück genommen.
Rosario
Letzte Nacht sind wir hier in Rosario angekommen. In sehnsuechtiger Erwartung unser im August reserviertes und schon bezahltes Doppelzimmer vorzufinden. Im Hostel wurden wir aber gar nicht erwartet, da hat jemand Mist gebaut. Die einzigen Freien Betten in der naehe waren ein einem 12er-Zimmer. Um 6 Uhr morgens ist aber auch das Willkommen.
Da auch heute noch kein Zimmer im gebuchten Hostel frei ist fahren wir schon weiter nach Gualeguay, zu Ramiros Tante, die sogar ein Klavier besitzt ! Die Fastfoodperiode duerfte damit auch ein Ende haben, auf eine Waage habe ich mich noch nicht getraut.
Ganz Kurz
Sind gerade (wohlauf) in Villa General Belgrano, so etwas wie einer deutschen Kolonie in der naehe von Cordoba.
Habe gerade aus einem Restaurant schnell ein Paar Bilder hochgeladen, u.a. vom Aconcagua, dem hoechsten Berg Amerikas.
Jau dann bis demnaechs, morgen gehts nach Rosario !
Tschoe und Liebe Gruesse
Mendoza
Am Donnerstag morgen wollten wir gemuetlich nach Santa Isabel fahren, das liegt zwischen San Martin de los Andes und Mendoza.
Nach dem Fruehstueck mussten wir aber erst einmal den linken Hinterreifen auswechseln und flicken lassen, wir haben uns wohl am Mittwoch eine kleine Eisenstange im Reifen eingefangen und ueber Nacht hat sich der Reifen langsam geplaettet.
Dann haben wir noch einen Abstecher an den Lago Huechulafquen gemacht, das hat ganz schoen Zeit gekostet, da wir um die 100 km ueber Kies gefahren sind.
San Martin de los Andes
Seit Freitag sind wir in San Martin de los Andes, das ist etwa 125 km von Bariloche entfernt.
Ein beliebter und durchaus sehenswerter Weg von Bariloche nach San Martin de los Andes ist der sog. Camino de los 7 Lagos ( Weg der 7 Seen ). Davon ist bereits ein Bild des Lago Espejo zu beaeugen ! Nicht umsonst heisst er "Spiegelsee", der sehenswerte Teil des Weges ist 50 oder 60 km lang und besteht aus Sand und Steinchen.
Hier in der Gegend gibt es auch kein Gas, also fahren wir mit Benzin.
San Carlos de Bariloche
Hallo,
die letzten fuenf Tage hatte ich keinen Internetzugang, wir sind seitdem aber ein Stueck vorwaertsgekommen.
Von Puerto Madryn sind wir am Montag nach San Antonio Oeste gefahren, Mittwoch weiter nach Neuquen, Donnerstag nach Villa El Chocón und Freitag nach San Carlos de Bariloche.
Unterwegs gab es folgendes zu sehen und erleben:
In San Antonio Oeste gibt es so gut wie nichts, die Strassen sind durchweg aus Sand/Kies und damit es nicht so Staubt faehrt einmal am Tag eine Maschine herum, die die Strassen mit Wasser besprueht.
Punta Tombo
Das Auto scheint wieder ganz in Ordnung zu sein und wir brauchten keinen arbeitslohn fuer die Reparatur bezahlen, also sind wir gestern zum Punta Tombo gefahren, in ein weiteres Naturschutzgebiet mit vielen, vielen Pinguinen. Das war der Suedlichste Punkt unserer Reise (etwa 200 km von Pto Madryn).
Es ist gerade Brutzeit und darum wollte einer von ihnen mich und Ramiros 8mm Kamera fressen !
Ein huebsches Pinguinfoto habe ich gerade schon hochgeladen.
Morgen frueh geht es weiter nach San Antonio Oeste, wo es weitere Straende und auch Grotten gibt, dort bleiben wir dann zwei Naechte.
Worse Shit, different Day
Gestern Morgen waren wir froh, den Falcon mit funktionstuechtiger Kupplung wiederzuhaben und sind gleich wieder auf die Halbinsel Valdez gefahren, um in der Bucht hier Wale zu begucken. Das ist auch der Hauptgrund, warum wir hier in Puerto Madryn sind.
Der Ausflug im kleinen Boot hat auch Spass gemacht und wir haben uns auf den Heimweg (ca. 120 km) gemacht.
Eigentlich war nun ja alles gut, nur war da noch dieses Geraeusch, das uns seit Bahía Blanca begleitete und immer lauter wurde.
Das Geraeusch war dann nach 15 km Fahrt weg und damit auch das linke Hinterrad.
Puerto Madryn
Gestern morgen haben wir uns spontan entschlossen, anstelle von Sierra Grande direkt nach Puerto Madryn zu fahren. Das waren 726 km in 9 1/2 Stunden.
Jetzt sind wir endlich in Patagonien, dem Land der Traeume eines jeden Fotografen.
Heute sind wir dann gleich auf die Peninsula Valdez gefahren, wo es Wildpferde, Schafe und so etwas wie Lamas frei herumlaufend gibt.

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